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Herzrhythmus und Blutdruck im Alltag erfassen

Langzeit-EKG & Langzeit-Blutdruck in Bottrop

Langzeit-EKG und Langzeit-Blutdruckmessung liefern Informationen, die eine einzelne Messung in der Praxis nicht erfassen kann. In unserer Hausarztpraxis in Bottrop-Mitte setzen wir beide Verfahren gezielt ein, wenn Herzrhythmus oder Blutdruck über den normalen Tagesablauf hinweg beurteilt werden sollen.

Elektrokardiogramm als Symbol für EKG-Diagnostik
Foto: Markus Spiske / Unsplash

Langzeit-EKG

Beim Langzeit-EKG wird die elektrische Herzaktivität über einen längeren Zeitraum kontinuierlich aufgezeichnet. Dadurch können Rhythmusstörungen sichtbar werden, die in einem kurzen Ruhe-EKG nicht auftreten. Typische Fragestellungen sind Herzstolpern, anfallsartiges Herzrasen, unklare Schwindelbeschwerden oder die Kontrolle bereits bekannter Rhythmusstörungen.

Langzeit-Blutdruck

Bei der Langzeit-Blutdruckmessung misst ein tragbares Gerät den Blutdruck in regelmäßigen Abständen über Tag und Nacht. So lässt sich beurteilen, wie sich der Blutdruck im Alltag verhält und ob einzelne Praxiswerte ein realistisches Bild der gesamten Blutdrucksituation geben.

Wann ist ein Langzeit-EKG sinnvoll?

Ein Langzeit-EKG kann sinnvoll sein, wenn Beschwerden nur gelegentlich auftreten oder ein Verdacht auf Herzrhythmusstörungen besteht. Auch bei bereits diagnostiziertem Vorhofflimmern, häufigen Extrasystolen oder zur Kontrolle einer medikamentösen Behandlung kann eine längere Rhythmusaufzeichnung je nach medizinischer Fragestellung hilfreich sein. Die Auswahl der Untersuchung erfolgt nach ärztlicher Einschätzung.

Wann ist eine 24-Stunden-Blutdruckmessung sinnvoll?

Ein einzelner Blutdruckwert ist immer nur eine Momentaufnahme. Eine Langzeitmessung kann helfen, eine arterielle Hypertonie zu bestätigen oder auszuschließen, die Wirksamkeit einer bestehenden Behandlung zu beurteilen und den Blutdruckverlauf während des Tages und der Nacht zu erfassen. Sie ist außerdem hilfreich, wenn Praxiswerte und häusliche Messungen deutlich voneinander abweichen.

Wie laufen die Untersuchungen ab?

Für das Langzeit-EKG werden Elektroden am Oberkörper angebracht und mit einem kleinen tragbaren Recorder verbunden. Bei der Langzeit-Blutdruckmessung tragen Sie eine Oberarmmanschette, die automatisch in festgelegten Abständen misst. Beide Untersuchungen sollen Ihren normalen Alltag möglichst realitätsnah abbilden. Notieren Sie auffällige Beschwerden und besondere Ereignisse, damit diese bei der Auswertung zeitlich zugeordnet werden können.

Praktischer Hinweis: Bitte tragen Sie am Untersuchungstag möglichst bequeme Kleidung. Beim Langzeit-EKG sollten die Elektroden und das Aufzeichnungsgerät trocken bleiben. Beim Langzeit-Blutdruck ist es wichtig, den Arm während der Messung möglichst ruhig zu halten.

Wie werden die Ergebnisse ausgewertet?

Nach Rückgabe des Geräts werden die aufgezeichneten Daten ärztlich ausgewertet. Beim Langzeit-EKG achten wir unter anderem auf Herzfrequenz, Rhythmus und auffällige Episoden. Bei der Langzeit-Blutdruckmessung werden Tages- und Nachtwerte sowie der zeitliche Verlauf beurteilt. Die Ergebnisse werden mit Ihren Beschwerden, Medikamenten und weiteren Befunden zusammengeführt.

Weitere kardiovaskuläre Diagnostik in unserer Praxis

Je nach Befund können weitere Untersuchungen sinnvoll sein, etwa Ruhe-EKG, Ergometrie, Laboruntersuchungen oder Ultraschalldiagnostik. Durch die Verbindung von hausärztlicher Versorgung und kardiologischer Kompetenz können auffällige Befunde bei Bedarf gezielt weiter eingeordnet werden.

Langzeitdiagnostik in Bottrop

Bei Herzstolpern, unklaren Blutdruckwerten oder zur Verlaufskontrolle können wir klären, welche Langzeitmessung für Ihre Fragestellung geeignet ist.

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